Organ donation.
The gift of life.

Symposium 2018

Der STV, VNPS, SVBST und NOVARIA unter der Leitung von Marcel Steiner konnten am 10. November 2018 zum 14. Mal Transplantierte und ihre Angehörigen in Bern willkommen heissen. Gestärkt durch ein Znüni mit Berner Ankezüpfe und Kaffee haben sie sich in den  Hörsaal Ettore Rossi begeben. 

Nach der kurzen Information von Swisstransplant zum neuen Spenderregister und zum Stand der Initiative zeigt Frau Dr. Sonja Beckmann, was hinter dem Kürzel STCS steht. Forschung ist nie Selbstzweck. Sie verifiziert die zu gehenden und die gegangenen Schritte. Nur so findet eine zweckgerichtete Forschung statt.
--> Mehr

Der Infektologe Prof. Dr. Nicolas Müller erklärt, dass die transplantierte Person drei Phasen durchläuft, in welchen transplantationsspezifische resp. allgemeine Infektionen stattfinden. Diese können dank der Kohortenstudie besser beurteilt und bekämpft werden.
--> Mehr

Frau Dr. Brigitta Danuser vermittelt die Wichtigkeit einer beruflichen Integration nach einer Transplantation. Sie zeigt auf, dass Patienten, welche bereits vor der Transplantation keiner Arbeit nachgegangen sind, es sehr schwer haben, nach dem Eingriff eine Stelle zu erhalten. Auf jeden Fall bedarf es für eine erfolgreiche Vermittlung immer eine gewisse Flexibilität beim Arbeitnehmer, eine der Arbeit genügende Ausbildung und Durchhaltewillen.
--> Mehr

Frau Dr. sc. med. Hanna Burkhalter führt uns in die Schlafforschung und zeigt mit Tabellen und Grafiken die Wichtigkeit des Schlafs, die Auswirkung von Störungen und wie ein Vorgehen bei Schlaflosigkeit sein kann. Während ihres Vortrags prägt sich der Begriff des Schlafdrucks beim Schreiber besonders ein.
--> Mehr

Während des Stehlunches werden nicht nur die gehörten Vorträge erörtert. Es ist der beliebte Zeitraum, um Bekannte zu einem Schwatz zu treffen, Freude und Sorge zu teilen und natürlich für das leibliche Wohl zu sorgen.

Frau Dr. Sonja Beckmann tritt nach der Pause erneut ans Mikrophon und stellt den Patientenbeirat vor. Dieser hat zur Aufgabe die Forschungsprojekte auf ihre Wichtigkeit hin zu bewerten und mitzuhelfen, dass die Forschung dem Patienten dient.
--> Mehr

Eigentlich kann Herr Dr. Oliver Mauthner mit der Feststellung, dass unsere Gesellschaft immer älter wird, nicht Neues sagen. Die damit eventuell verbundene Gebrechlichkeit ist aber wenig erforscht. Unter dem Kürzel GERAS verbirgt sich ein phantastisches Forschungsgebiet.
--> Mehr

Zum Schluss stellt die Doktorandin Lynn Lepla das interessante Projekt SMILe vor. Es handelt sich dabei um eine App, mit welcher der Patient Daten erfasst, falls erwünscht, der Arzt diese sofort auswerten kann aber auch einen E-Doktor, welcher einfache Symptome erkennt und bewertet, ob eine direkte Kontaktaufnahme angezeigt ist oder nicht.

Aus Sicht der Veranstalter war der Anlass ein grosser Erfolg. Da der Faktor Zeit bei diesem 14. Symposium bewusst vernachlässigt worden ist, konnten viele Fragen beantwortet werden und die Teilnehmenden kamen auch wirklich zu Wort. Der Nachteil daraus: Das 14. Symposium ging eine Stunde später zu Ende als vorgesehen. 

 

Marcel Steiner

 

 

Programm 2018