Symposium 2016

Herr Marcel W. Steiner
Herr Marcel W. Steiner

Rückblick aufs Symposium 

Dass auch am 12. Symposium so viele Menschen nach Bern gereist sind, zeigt den Stellenwert, den dieser Anlass im Umfeld der Transplantationsmedizin mittlerweile einnimmt.

Trockenen Fusses

Mit Genugtuung haben alle mit dem ÖV Anreisenden die Bushaltestelle genau vor dem Eingang des Inselspitals zur Kenntnis genommen. Trockenen Fusses – regnen tat es ja nicht – gelangen wir in den Hörsaal Rossi und finden unter bekannten Gesichtern auch viele neue. Bei Kaffee und Gipfeli werden wir wach und freuen uns auf das Programm.



Wie wirkt das Medikament im Körper

«Wie kommt ein Medikament im Körper zu seiner Funktion, was macht es zusätzlich und welche Wirkungen bereiten mir Mühe» - dazu konnte Herr Professor Dr. Dr. Stefan Krähenbühl kompetent Auskunft geben. Trotz starker Erkältung und havarierter Stimme berichtete der Referent aus Basel von interessanten Entwicklungen in der Forschung über Immunsuppresiva. Wie man mit den Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe umgehen kann wurde besprochen, aber auch über interessante Erkenntnisse berichtet – beispielsweise dass gewisse Medikamente mehrere Male über die Leber zurück in den Darm gelangen und dort wieder aufgenommen werden. 

--> zur Präsentation

Diskussion geleitet von Aline Langenegger

Die Diskussionsrunde über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Organ- und Stammzellentransplantation zeigt uns auf, mit welchen Schwierigkeiten beide Empfängergruppen zu kämpfen haben und schlussendlich auch, je nach Sicht, wie wenig oder viel beide verbindet.



Grippe oder Erkältung?

Mit viel Humor hat uns der Apotheker Herr Moses Githui die Zusammenhänge bei der Grippeimpfung erklärt. Der Unterschied zwischen Erkältung und einer Grippe ist nun allen klar. Aber auch die Wichtigkeit für transplantierte oder/und ältere Personen eine solche jedes Jahr vorzunehmen. Auch klar wird uns, was Lebendimpfungen sind und warum diese bei Organempfängerinnen nicht eingesetzt werden sollten.

--> zur Präsentation

Nochmals Diskussion geleitet durch Aline Langenegger

Die zweite von Aline Langenegger moderierte Diskussion über die Beziehung zwischen Spender und Empfänger von Organen oder Stammzellen zeigte, dass  Spender im familiären Umfeld meistens keinen Augenblick zögern, um dem Familienmitglied zu helfen. Bei Stammzellen- und bei Leichenspenden besteht nicht unbedingt ein Bedürfnis die Spenderfamilie kennen zu lernen. Viele Empfänger möchten jedoch der Familie anonym danken und erhalten teilweise auch Antworten durch die Spenderfamilie. Der Schreibende hat sich nie anonym bei der Spenderfamilie bedankt. Er ist überzeugt, dass es ein sehr guter Mensch gewesen ist, er hat ihm mit sein Herz als Erbe geschenkt. Ihm ist er dankbar und ist sich des Wertes des geschenkten Lebens immer wieder aufs Neue bewusst.



Danke an alle

Zum Schluss bedankt sich Marcel Steiner bei allen Teilnehmenden, Mithelfern, Referenten, Dolmetscherinnen und natürlich bei den Sponsoren für die tatkräftige Unterstützung, dass dieser Anlass erneut stattfinden konnte. Die vielen glücklichen Gesichter die ihm entgegen lächeln sind für ihn Grund genug, bereits ans nächste Symposium zu denken.



Gelacht und ab und an eine Träne abgewischt

Beim abschliessenden Mittagessen werden Freundschaften erneuert, Aktualitäten im Transplantationswesen besprochen und über das Gehörte diskutiert. Beim Kaffee und Dessert werden Geschichten erzählt, gelacht und ab und an eine Träne abgewischt. Mit einer Tasche voll Mut verlassen wir das Inselspital und gehen zurück in den Alltag. Wir sehen uns am 25. November 2017 in Bern wieder!

 

--> zu den Bildern

 

 

 

 

Das SYMPOSIUM FÜR TRANSPLANTIERTE

wurde 2016 dank der freundlichen Unterstützung nachfolgender Firmen durchgeführt:


Link auf die Homepage 
von Astellas Schweiz


von:

Link 
auf die Homepage von Novartis Schweiz


und von:

Link auf die Homepage von MediService


Sehr herzlichen Dank!

Das Symposium für Transplantierte - www.swisstx.ch - Le symposium pour transplantés